Liebe


Wir alle lieben einander zu wenig. Liebten wir einander mehr, welch schöner Ort wäre die Erde.

Liebe beginnt mit der Tugend der Großzügigkeit, gut über die Anderen zu denken.

Wenn es einen Nährboden im Leben gibt, auf dem alles gedeiht, dann ist es die Liebe.

Ob ein Mensch das Leben, die Menschen und auch sich selbst liebt, erkennst du, wenn er tanzt.

Frisch Verliebte zittern vor Aufregung, wenn sie einander wiedersehen. Liebe ist ein Resonanzphänomen.

Die Pflanzen nehmen meinen Atem auf, um ihn mir als Sauerstoff zurückzugeben. Der Baum und ich, wir sind nicht zwei beziehungslose Objekte, sondern Partner, Liebende.

Die größte Bestätigung im Leben ist nicht Respekt oder Anerkennung, sondern Liebe.

Liebe hat verschiedene Ursachen. Viel wichtiger aber sind ihre Gründe.

Zu den größten und bittersten Katastrophen im Leben gehört zweifelsfrei das Ende einer Liebe.

Menschen mit großem Liebespotential besitzen in der Regel ein ebenso großes Aggressionspotential. Wer sehr lieben kann, kann auch sehr wehtun.

Niemand, der sich erforscht und reflektiert, liebt sich selbst vollkommen.

Treue ist kein Gebot der Liebe. Sie ist eine Folge.

Wir werden gerne maßlos geliebt, halten dagegen strikt Maß, anderen unsere Liebe zu schenken. Was sind wir doch für Kleinkrämer der Liebe.

Rezept für die große Liebe: Täglich möglichst vielem liebend begegnen. Der ersten Tasse Kaffee, dem Lieblingsmenschen, dem Lieblingsbaum, den kleinen Dingen und den großen. Liebe erfährt man durch lieben.